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Mitarbeitende der DEA in Wietze spenden 4000 Euro

Spendenübergabe unter Nachbarn
Spendenübergabe unter Nachbarn: Fachbereichsleiterin Dorle Toppel, Betreuer Wilfried Brandt, Erkan Aybaz, Bohrbetriebsführer Henning Brandt, Betriebsratsvorsitzender Andras Schöpf, Laborleiter Thies Dose, Treffpunkt-Leiterin Britta-Kathleen Streich und Anett Zander.

Mitarbeitende der DEA in Wietze spenden 4000 Euro

„Für dieses Haus ist es ein Segen“

Wietze. Es sind die kleinen oder auch mal größeren Extras, die das Leben gerade für Menschen mit Beeinträchtigung bunter, fröhlicher und einfach lebenswerter machen: Ausflüge, Feste, eine heimelige Wohnumgebung, die Anregung und Entspannung bietet. Im Haus Wietze der Diakonie Himmelsthür ist vieles davon dank der Spenden der benachbarten DEA Deutsche Erdoel AG möglich geworden. Das Unternehmen mit Standorten von Ägypten bis Brasilien betreibt in Wietze ein Labor für geowissenschaftliche Analysen, Produktionschemie und Werkstoffwissenschaften, außerdem werden von Wietze aus zwei Bohranlagen in Niedersachsen und im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer betreut.

Seit 2004 verzichten die DEA-Mitarbeitenden auf ihr Weihnachtspräsent und spenden stattdessen eine Summe an eine soziale Einrichtung. Die Wahl des Betriebsrates am Standort Wietze fällt dabei regelmäßig auf den Nachbarn Diakonie Himmelsthür. Auch dieses Jahr konnte sich Fachbereichsleiterin Dorle Toppel über einen Scheck über 4000 Euro freuen. „Als Nachbarn sehen wir ja die tolle Arbeit die hier geleistet wird“, sagte Henning Brandt, Betriebsführer Bohrbetrieb, bei der Übergabe, „das unterstützen wir gerne.“

Dorle Toppel zeigte den Gästen anhand einer Fotopräsentation, was sich im Haus Wietze auch dank der Spender verändert hat, seitdem sie 2011 die Fachbereichsleitung übernahm. Die Gesamtzahl der Plätze wurde von 90 auf 65 reduziert, so konnten Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt und die Gemeinschaftsräume vergrößert werden.

Das Atrium genannte Wohngebäude wurde umfassend saniert, der Garten für Rollstühle zugänglich gemacht. Ein weiterer Wohnbereich wurde in diesem Jahr mit Fototapete, durchdachter Beleuchtung und Geräuschen wie Vogelgezwitscher wohnlicher gestaltet. Die meisten Sorgen bereite ihr zurzeit die Suche nach neuen Mitarbeitenden, sagte Toppel. Mund-zu-Mund-Propaganda durch das eigene Personal sei da noch die beste Werbung. Eine großzügigere Gestaltung der Wohnbereiche sei nicht nur ein Gewinn an Lebensqualität für die Menschen, die dort zuhause sind, sondern erleichtere auch den Mitarbeitenden den Alltag.

Nachdem die Tagesförderstätte in der Schachtstraße einen ansprechenden Entspannungsraum erhalten hat, solle auch die Tagesförderung „Treffpunkt“ in Wietze einen so schön ausgestatteten Rückzugsraum erhalten, freute sich Bereichsleiterin Britta-Kathleen Streich. Die diesjährige Spende der DEA wird dazu entscheidend beitragen. „Für dieses Haus ist es ein Segen“, bedankte sich Dorle Toppel bei den Gästen.

Traditionell besuchten die Nachbarn im Anschluss an ihre Betriebsversammlung das Haus Himmelsthür. Neben Henning Brandt war die DEA durch Laborleiter Thies Dose und den Betriebsratsvorsitzenden Andreas Schöpf vertreten. Von den Bewohnern nahmen Anett Zander und Erkan Aybaz an dem Treffen teil sowie der ehrenamtliche Betreuer Wilfried Brandt.

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