Eine moderne Doppelhaushälfte mit einer Kombination aus grauer Fassade, Holzverkleidung und roten Dachziegeln. Die Vorderseite zeigt große Fenster und einen kleinen Balkon. Der gepflasterte Boden vor dem Haus ist gut sichtbar, umgeben von leicht bewachsenen Flächen.

Wohnangebot Hude bei Suchterkrankung in NiedersachsenAbstinent leben. Alltag stärken. Perspektiven aufbauen.

In Hude bietet die Diakonie Himmelsthür ein Wohnangebot für Erwachsene mit Assistenzbedarf und zusätzlicher Suchterkrankung. Das Angebot ist fachspezifisch und auf ein abstinentes Leben ausgerichtet.

Aufgenommen werden Menschen, die Entgiftung und Entwöhnung erfolgreich abgeschlossen haben und abstinent leben möchten. Dafür gibt es Unterstützung im Alltag. Die Begleitung ist verlässlich und passt sich dem Bedarf an.

Auf dieser Seite finden Sie Infos zur Wohnform, zu den Voraussetzungen und zu den Ansprechpersonen.

Kurz erklärt: Wohnen in Hude

In Hude unterstützen wir dabei, ein suchtfreies Leben im Alltag zu stabilisieren. Wir nutzen eigene Erfahrung und arbeiten mit Fachpartnern aus der Suchthilfe zusammen.

Auf der Seite gibt es außerdem eine Fotostrecke mit Marcel Wagner. Sie zeigt Eindrücke aus dem Leben vor Ort.

Ansicht Gelände und Gebäude

Auf einen Blick

  • Im Altbau: 13 Wohnplätze für Menschen mit Assistenzbedarf und zusätzlicher Abhängigkeitserkrankung
  • Im Neubau: 11 Wohnplätze für Menschen mit Assistenzbedarf
  • Netzwerk aus unterschiedlichen Fachrichtungen
  • Kleinteilige Wohngemeinschaften
  • Sechs Einzelappartements mit eigener Küche und Bad
  • Nachtbereitschaft
  • Großer Außenbereich mit Pavillon
  • Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr und den Bundesfreiwilligendienst
  • Attraktive Naturlandschaft
  • Ein Freibad in direkter Nachbarschaft

Begleitend Handlungsmöglichkeiten für ein Leben ohne Suchtmittel schaffen

Wohnbereichsleiterin Jill Kestermann

Ihr Kontakt

Ein Porträt einer lächelnden Frau mit langen, blonden Haaren und einem grauen Blazer. Der Hintergrund ist neutral und sorgt für einen professionellen Eindruck. Die Frau blickt direkt in die Kamera, was Selbstbewusstsein und Freundlichkeit ausstrahlt.
Johanna Mönnich Angebotsberatung
Hude
  • Linteler Straße 3
    27798 Hude

Orientierung: Für wen passt das Wohnangebot?

Das Wohnangebot in Hude ist für Erwachsene mit

  • geistiger Beeinträchtigung,
  • diagnostizierter Abhängigkeitserkrankung (stoffgebunden oder stoffungebunden),
  • erfolgreich abgeschlossener Entgiftung und Entwöhnung,
  • dem Wunsch, abstinent zu leben,
  • und einer regelmäßigen Beschäftigung.

Wenn Sie klären möchten, ob das Angebot passt, hilft die Angebotsberatung gern weiter.

Für eine Aufnahme sind eine geistige Beeinträchtigung und eine diagnostizierte Abhängigkeitserkrankung vorausgesetzt. Dazu kommen eine erfolgreich abgeschlossene Entgiftung und Entwöhnung, der Wunsch nach Abstinenz und eine regelmäßige Beschäftigung.

Stabilität entsteht durch klare Absprachen und konkrete Unterstützung im Alltag. Dazu gehören der psychologische Dienst, Hilfe bei der Verwaltung des Eigengelds und begleitete Einkäufe. Außerdem gibt es die Anbindung an eine WfbM und unangekündigte Atemalkoholkontrollen.

Nein. Das Angebot richtet sich an Menschen, die bereits eine Suchterkrankung haben. Bei Suchtdruck oder Rückfallgefahr wird individuell begleitet. Dazu gehören persönliche Strategien und passende Unterstützung im Alltag.

Ja. Das Wohnangebot arbeitet mit der Fachklinik Oldenburger Land zusammen. Es ist außerdem gegenüber allen Institutionen offen.

Unangekündigte Kontrollen sind möglich. Dazu gehören Atemalkoholkontrollen sowie Kontrollen von Zimmern und Einkäufen.


Einblick in den Alltag von Marcel Wagner"Das ist alles sehr spannend."

Marcel Wagner

Marcel Wagner wohnte auf dem Zentralgelände in Wildeshausen. Im August 2022 ist der in das neue Wohnangebot nach Hude gezogen. Lernen Sie Marcel auf seiner Bilderstrecke kennen.  

Gespräch mit Marcel Wagner

"Ich freue mich sehr, dass ich nach Hude gehe. Es gibt einen Alt- und einen Neubau und mehrere kleine Einzelappartements. In denen kann man alleine wohnen. Im August wird das Haus aufgemacht und ich hab da die Möglichkeit, mich zu "steigern". Das heißt, ich ziehe erst in eine 5- oder 6-Personen-WG im Neubau im Erdgeschoss.

Wenn das da gut klappt, kann ich später in ein kleines Einzelappartement für mich alleine umzie­hen. Das ist dort auch auf dem Gelände, wo das große Haus ist. Dann wohne ich alleine, das ist mein Wunsch für die Zukunft. Arbeiten geh ich weiter in der Werkstatt. Am Wochen­ende koche ich mir mein Essen selbst oder man kocht in der WG zusammen. So stelle ich mir das jedenfalls vor. Ich kann ja kochen. Hier in Wildeshausen koche ich nicht. Ich helfe höchstens mal beim Salatschneiden mit. Eingerichtet ist dort nichts, ich schaffe mir neue Möbel an. Mein gesetzlicher Vertreter hat für mich Geld zurückgelegt. Demnächst fahre ich mit meiner Hausleitung mal nach Hude, um mir alles vor Ort anzuse­hen. Das alles ist sehr spannend und ich freu mich, dass sich was ändert in meinem Leben."

Marcel Wagner sitzt an einem Tisch

"Ich spreche gerne mit Anke. Wir treffen uns regelmäßig. Die Dinge, die mir besonders wichtig sind, werden aufgeschrieben."

Marcel Wagner spielt mit einem Kollegen ein Spiel.

"Marcel und ich spielen manchmal Mensch ärgere dich nicht. Wir kennen uns von der Arbeit."

Marcel Wagner steht vor Holzscheiten

"Holz spalten macht mir Spaß. Ich brauchte erst eine Einweisung für die Maschine."

Marcel Wagner sitzt in einem Gabelstapler

"Ich weiß noch nicht genau wann, aber bald mache ich einen Führerschein damit ich mit dem Gabelstapler fahren darf."

Marcel Wagner macht Pause.

"Pause."

Marcel Wagner bei der Arbeit

"Das ist die große Maschine, um die Baumstämme zu zerkleinern."

Marcel Wagner vor einer großen Maschine.

"Dafür brauche ich noch eine Einweisung."

Marcel Wagner mit Maske auf der Baustelle

Wohnbereichsleiterin Sarah Musiol zeigt Marcel Wagner zum ersten mal das Wohnangebot direkt vor Ort. Ein spannender Tag.

Marcel Wagner besichtigt die Baustelle

Der erste Eindruck stimmt. Die Vorfreude wächst.

Zwei Männer stehen draußen und lächeln. Jeder hält eine Portion Pommes frites in einem Pappbecher, der mit Sahne garniert ist. Im Hintergrund sind weitere Personen und Fahrzeuge sichtbar. Der Himmel ist bewölkt.

Die besten Pommes der Stadt.