Eine Frau befestigt Druckknöpfe mit einer Presse.

Tagesförderstätte WerkhalleLeben und arbeiten im kreativen Rhythmus

Nichts ist erfüllender, als etwas mit Kopf, Herz und Hand zu schaffen. Schönes, Nützliches, für die Gemeinschaft wertvolles. Etwas, auf das man stolz sein kann. Das dem Leben Ziel und Richtung gibt.

Das ist die Leitlinie, nach der wir in der Werkhalle arbeiten. Unser Engagement gilt in dieser Tagesförderstätte jenen Menschen, die besonders gern handwerklich, kreativ oder auch hauswirtschaftlich arbeiten. In der Werkhalle lernen sie ihren Tag mit Hilfe der Arbeit zu strukturieren - ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstständigkeit und Orientierung im Leben.

Stets den Menschen im Blick

Ein Mann und eine Frau, beide lachend im Rollstuhl nebeneinander
Ein lächelnder Mann sitzt in einem Rollstuhl und hält ein Mikrofon in der Hand. Er trägt einen blauen Pullover mit Aufschrift und zeigt mit einer Hand auf sich selbst. Im Hintergrund sind Regale mit verschiedenen Gegenständen sichtbar.
Eine Frau zeigt einer jungen Frau auf einem Tablet mit Symbolen, während sie an einem Tisch mit Puzzlestücken sitzen. Beide schauen konzentriert auf den Bildschirm. Im Hintergrund sind Regale mit Spielsachen und Bastelmaterialien sichtbar.
Eine Beschäftigte und eine Mitarbeiterin basteln zusammen
Ein Mitarbeiter hilft einer Beschäftigten beim Puzzeln
Eine Person beim Zeitunglesen
Ein junger Mann und eine Frau im Rollstuhl lachend bei der Arbeit
Zwei Beschäftigte puzzeln
Eine Mitarbeiterin hält die Hand einer Beschäftigten im Rollstuhl

Unsere Förderpartner

Ein rotes Logo mit dem Text „Gefördert durch die AKTION MENSCH“. Der Schriftzug ist auffällig und betont die Unterstützung von Aktionen für Menschen.
Logo des Diakonischen Werks in Niedersachsen

Unsere Werkhalle ist gefördert durch die Aktion Mensch und das Diakonische Werk in Niedersachsen.

Wertvolles aus WertstoffenHandgemachtes, Schönes und Nützliches erschaffen

Je nach Neigung können Menschen mit erhöhtem Assistenzbedarf an verschiedenen Arbeitsgruppen teilnehmen. Eine Grupper fertigt Gebrauchs- und Dekogegenstände aus Holz, eine andere aus Beton und Ton. Upcycling ist ein Haupthema in der Werkhalle. So entstehen Möbel aus Paletten und Kabeltrommeln sowie Originelles aus Getränkekartons, Blechdosen oder Fahrradschläuchen.

Nichts macht stolzer, als mit den eigenen Händen etwas Schönes und Nützliches zu schaffen. Das erleben die Menschen bei uns jeden Tag.

Präsentation von Produkten der Werkhalle
Zahlen aus Beton
Gebastelte Segelschiffchen aus Beton und Stoff
Präsentation von Produkten der Werkhalle
Drei dreieckige Kissen aus Filz in verschiedenen Farben stehen nebeneinander: ein braunes, ein rotes und ein grünes. Jedes Kissen hat eine ähnliche Form und Textur, mit einem kleinen Holzdetail an einer Ecke. Der Hintergrund ist gelb gestrichen.

In der Werkhalle gibt es nicht nur Arbeit

Das Bild zeigt zwei lächelnde Männer, die zusammen posieren. Einer von ihnen hat die Arme in der Luft und zeigt den Daumen nach oben, während der andere freudig lacht. Beide strahlen Freude und Begeisterung aus, was auf ein freundliches Zusammenkommen hinweist.
Die Vorfreude ist bei Beschäftigten und Mitarbeitenden gleichermaßen groß.
Ein junger Mensch sitzt nachdenklich in einem Sessel, hält sein Gesicht mit einer Hand. Er trägt einen schwarzen Parka mit Pelzkragen und eine weiße Kopfbedeckung. Der Hintergrund zeigt eine Backsteinwand und einige Gegenstände im Raum.
Die ersten Minuten können nicht überzeugen...
Eine große Gruppe von Menschen, darunter viele im Rollstuhl, ist in einem hellen Raum versammelt. An einem Ende spielen Musiker in einem Ensemble. Die Atmosphäre ist lebhaft und gesellig, wobei die Teilnehmer auf den Auftritt konzentriert sind.
Der große Raum der Werkhalle ist gefüllt.
Ein Musiker sitzt mit einem Kontrabass in einem Probenraum. Er trägt eine schwarze Kleidung und hat eine konzentrierte Miene. Im Vordergrund ist eine Kommilitonin sichtbar, die sich ebenfalls auf die Musik konzentriert, während Notenblätter auf einem Stativ vor ihr stehen.
Bei den meisten Beschäftigten war der Kontrabass besonders beliebt, allein schon wegen seines imposanten Aussehens.
Ein Mann in einem karierten Hemd steht lächelnd vor einer Gruppe von älteren Menschen. Er spricht anscheinend mit ihnen, während sie aufmerksam zuhören. Im Hintergrund sind Pulte und Notenblätter zu sehen.
Dirigent Sergei Kiselev ging auf alle Fragen ein und erklärt wie ein Orchester funktioniert, was es alles für unterschiedliche Instrumente gibt und wie sie sich anhören.
Eine Person mit kurzen, lockigen Haaren und orangen Brillen sitzt in einem Rollstuhl. Sie trägt einen roten Pullover und hat einen lächelnden Ausdruck. Im Hintergrund ist eine weitere Person sichtbar, die interessiert schaut. Die Szene scheint freundlich und kommunikativ zu sein.
Die Freude im Gesicht ist nicht zu übersehen.
Ein junger Mann mit Kapuzenpullover sitzt auf einem Stuhl und gestikuliert mit seinen Händen. Er wirkt nachdenklich und ist in einem Raum mit Backsteinwand und verschiedenen Gegenständen im Hintergrund.
...und hier wird die Musik dann doch so gut, dass man auch dirigieren muss.

Am 06. Dezember besuchte uns ein Teil des Philarmonie Orchesters des Theater für Niedersachsens (kurz: TfN). 
Rund 40 Beschäftigte und Mitarbeitende aus unseren Tagesförderstätten hatten die Möglichkeit in der Werkhalle den Musikern zu lauschen. Das Orchester unter der Anleitung von Dirigent Sergei Kiselev brachte neben Weihnachtsklassikern wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „Oh, Tannenbaum“ auch bekannte klassische Stücke wie Mozarts "Kleine Nachtmusik" mit. Wer danach immer noch nicht ganz mit der Musik eines Orchesters warm geworden war, ließ sich spätestens von der Filmmusik von Star Wars in deren Bann ziehen. 

Die Beschäftigten waren sichtlich begeistert. Wichtige Fragen wie „Was macht man mit einem Dirigentenstab?“ oder „Wie klingt eine Bratsche?“ wurden zwischen den einzelnen Stücken auch geklärt. 

Zum Hintergrund: Die Kooperation zwischen dem Theater und der Diakonie Himmelsthür besteht seit 2017. Dank des Inklusionsprojektes "Hildesheim - eine (Kultur-)Stadt für Alle" gefördert durch die Aktion Mensch arbeitet das Theater auch nach Ende des Projektes für mehr Barrierefreiheit und Inklusion. Es entstehen regelmäßig Aktionen wie diese, damit alle am kulturellen Geschehen teilnehmen können.

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Ihr Kontakt

Portraitfoto von Christian Dietze, Peer-Beratung in der Region Hildesheim
Christian Dietze Peer-Beratung

zuständig für die Peer-Beratung in Hildesheim 

Porträt eines Mannes mit Brille und einem freundlichen Lächeln. Er trägt einen dunklen Anzug und ein hellblaues Hemd mit einer karierten Krawatte. Der Hintergrund ist hell und neutral.
Oliver Opitz Angebotsberatung

zuständig für Angebote in Hildesheim

Ein Porträt einer lächelnden Frau mit langen, lockigen, braunen Haaren. Sie trägt ein hellblaues, gestreiftes Hemd und hat goldene Ohrringe. Der Hintergrund ist einfarbig und neutral. Die Frau schaut freundlich in die Kamera.
Lisamarie Fritz Sozialdienst Tagesförderstätten
Tagesförderstätte Werkhalle
  • Langer Garten 23-25
    31137 Hildesheim