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Mit dem Budenzauber in Wietze öffnet sich das erste Advents-Türchen

Mit dem Budenzauber in Wietze öffnet sich das erste Advents-Türchen

Start des Lebendigen Adventskalenders im Haus Wietze der Diakonie Himmelsthür

Das Haus Wietze der Diakonie Himmelsthür ist in diesem Jahr besonders festlich in die Adventszeit gestartet. Beim diesjährigen Budenzauber am vergangenen Samstag hat das Haus zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Wietze den lebendigen Adventskalender eröffnet.

Der Budenzauber fand in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür in der Schachtstraße statt. In den unterschiedlichen Gebäuden leben insgesamt 61 Menschen mit geistiger Behinderung. „In den Jahren zuvor haben wir immer Angehörige und Betreuerinnen und Betreuer zum Adventscafé eingeladen“, erinnert sich Dorle Toppel, Fachbereichsleiterin bei der Diakonie Himmelsthür.

Die Idee zum Budenzauber entstand durch zwei Holzbuden die in früheren Jahren für den Wietzer Weihnachtsmarkt genutzt wurden. Seit der Weihnachtsmarkt nicht mehr stattfand, standen sie ungenutzt im Haus Wietze herum. Also stellten Mitarbeitende und Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses ihren eigenen kleinen Weihnachtsmarkt auf die Beine. In diesem Jahr war zum ersten Mal neben Angehörigen und Betreuerinnen und Betreuern auch die Öffentlichkeit eingeladen. So konnten sich die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel am Stand der Tagesförderung mit Weihnachtsdeko eindecken. Dort gab es Engel aus Kegeln, Nikoläuse aus Baumstämmen und Windlichter - alles von den Menschen in den Tagesförderstätten Haus Wietze und TREFF-Punkt selbst hergestellt. Daneben verkaufte der Handarbeitskreis „Flotte Nadel“ der Kirchengemeinde Wietze selbstgestrickte Mützen und Socken sowie Plätzchen und Marmelade aus eigener Herstellung.

Draußen konnten sich die Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden mit Glühpunsch, Bratwurst und Suppe von innen aufwärmen. Für Wärme von außen sorgten zwei Feuerkörbe. Wem es trotzdem zu kalt war, auf den warteten drinnen Kaffee und Kuchen und eine kleine Kunstausstellung mit Werken der Bewohnerinnen und Bewohnern. Innen wie außen war das Haus Wietze mit Lichterketten, flackernden Kerzen und Tannenzweigen geschmückt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner sei das besonders wichtig, erklärt Toppel. „Viele Menschen mit geistiger Behinderung können mit einem Kalender nichts anfangen. Die Dekoration zeigt dann: Jetzt wird es Weihnachten!“

Besonders weihnachtlich wurde es bei der Eröffnung des Lebendigen Adventskalenders. Bereits zum zehnten Mal organisiert die Kirchengemeinde Wietze den Mitmach-Adventskalender. Jeden Tag im Advent öffnet ein Verein, eine Einrichtung, eine Familie oder ein Geschäft die Türen. Dort wird dann gemeinsam gesungen, gebetet und eine Geschichte erzählt. Das erste „Türchen“ durfte in diesem Jahr die Diakonie Himmelsthür zusammen mit der Gemeinde öffnen. Der Posaunenchor der Kirchengemeinde spielte Weihnachtslieder zu denen gesungen wurde.

Pastorin Angelika Überrück eröffnete den Lebendigen Adventskalender, indem sie an die Idee hinter der Veranstaltung erinnerte: „Abend für Abend öffnet sich eine Tür, damit wir nicht nur hektisch durch die Adventszeit rennen, sondern Menschen treffen, singen und uns besinnen.“ Barbara Paschke, Leiterin der Hauswirtschaft bei der Diakonie Himmelsthür und Prädikantin, erzählte, welche besondere Bedeutung man aus den Gewürzen eines Lebkuchens herauslesen kann. So könne der Ingwer wärmen und der Koriander den Geist für die Mitmenschen öffnen.

Das konnten die Besucherinnen und Besucher im Anschluss gleich selbst ausprobieren. Denn zum Schluss gab es für alle ein kleines Geschenktütchen mit einem Lebkuchen.

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31139 Hildesheim
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