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Rock und Schlager für den guten Zweck

Rock und Schlager für den guten Zweck

Diakonie Himmelsthür und SV Emmerke laden mit Erfolg zum zweiten Rock an der Beeke

Mit dem Wetter war das zuletzt ja so eine Sache. Drückende Hitze, krachender Donner, reißende Fluten - und das war erst der Montag. Am Samstag hat es Jogi Löw und den Kickern der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft sogar das Testspiel gegen und in Österreich verhagelt. Im Norden von Deutschland, genauer in Emmerke, konnte Mandy Kolkenbrock unterdessen aufatmen. Nicht zu heiß, nicht zu kalt - optimale Voraussetzungen für „Rock an der Beeke“.

Kolkenbrock ist Mitarbeiterin der Diakonie Himmelsthür und Mitorganisatorin sowie Mitbegründerin des sommerlichen Musik-Festes. Zum zweiten Mal richtet das Team dieses Jahr den einstigen „Rock am Berg“ mit dem SV Emmerke dort auf dem Sportplatz aus. Zuerst wird gekickt, dann gerockt. Alles in allem eine gute Kombination, findet Kolkenbrock. „Wir sind super zufrieden“, strahlt sie. Und das sieht nicht nur sie so. Rund 500 Menschen feiern bei Musik und Spiel, auf der Hüpfburg oder im Bierzelt.

Selbstverständlich sind auch viele Bewohner und Beschäftigte der Diakonie Himmelsthür dabei. Im Orga-Team sind zum Beispiel viele Menschen aus dem „Haus Micha“. Inklusion ist beim „Rock an der Beeke“ selbstverständlich. „Wir feiern einfach ein großes Fest zusammen, ohne die Grenzen in den Köpfen“, bestätigt Kolkenbrock. „Das klappt wunderbar.“

Ingo Willich ist es gleich, vor welchem Publikum er spielt. „Wer gerne Party macht, der ist bei mir richtig“, lacht der Entertainer. Rock ist eigentlich nicht sein Metier. Schlager und Tanzmusik sind seine Welt. „Das ist ein Experiment“, gesteht Kolkenbrock, aber mit dem Abendprogramm, nachdem die Gitarren auf der Bühne schweigen, wollen die Veranstalter das Publikum erweitern. Zumal Ingo auch ein Art Ehrengast ist. Susanne und Michael Preuße - letzterer ebenfalls Mitarbeiter der Diakonie Himmelsthür und beide an diesem Tag am Zapfhahn - haben Ingo und seine an diesem Tag erkrankte Frau Kamelia nämlich im Fernsehen kennen gelernt.

Die beiden Ehepaare beteiligten sich an der Renovierungs-Show „House Rules“. Die brachte es auf ein halbes Dutzend Episoden, ehe Sat.1 den Stecker zog. „Aber dass wir uns da getroffen haben, war es schon wert“, freut sich Susanne Preuße. Während der Dreharbeiten erzählten die Preußes den Willichs vom „Rock an der Beeke“. Das Duo war sofort begeistert und dabei. „Für einen guten Zweck singe ich gerne“, betont Ingo Willich. Denn er nimmt für seinen Auftritt keine Gage. Alle Einnahmen von „Rock an der Beeke“ kommen dem Kinder-und Jugendbereich der Diakonie Himmelsthür zugute.

Bevor Ingo Willich die Tanzfläche zum Leuchten bringt, lassen vier Bands die Becken krachen und die Saiten schwingen. She, General Circus und The Spoons geben sich nacheinander die Ehre. Eine Mischung aus allen Spielarten der Gitarrenmusik und dankbares Publikum. „Bei so einem großen Gelände stehen zwar nicht alle immer vor der Bühne“, gesteht Kolkenbrock, „aber die Leute gehen trotzdem mit.“ Sie muss es wissen. Denn sie steht an diesem Tag nicht nur hinter der Theke, sondern als Sängerin von She sogar auf der Bühne. Bei so viel Einsatz von allen Beteiligten kann das Wetter eigentlich nicht anders, als auch mitzuspielen.

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