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Sommerfest mit viel Musik in Lüdersen

Sommerfest mit viel Musik in Lüdersen

Diakonie Himmelsthür plant eigene Tagesförderung für Seniorinnen und Senioren sowie einen Sportpark

Für Sonne, Strand und Meer musste man am Wochenende gar nicht weit fahren. Die Diakonie Himmelsthür hatte kurzerhand die Küste nach Lüdersen geholt und ein maritimes Sommerfest gefeiert.

Im Haus Lüdersen leben und arbeiten Menschen mit Behinderung jeden Alters. Einmal im Jahr laden sie Verwandte, Freundinnen und Freunde sowie Nachbarinnen und Nachbarn ein, um ein großes Sommerfest zu feiern. Dieses Mal ist das Motto „Am Meer”. Neben der passenden Deko mit Papierschiffchen und -fischen gehören dazu auch verschiedene Aktionen für Kinder und Erwachsene und ein Musikprogramm. Da wird der Sandkasten zu einer Schatzinsel, auf der nach Piratenschätzen gebuddelt werden kann. Gleich nebenan warten Enten im Planschbecken darauf, herausgeangelt zu werden. Und auch eine Cocktailbar darf zum Urlaubsfeeling nicht fehlen.

Dort hat sich gerade Erkan Aybaz einen Cocktail mixen lassen. „Das schmeckt richtig gut”, findet er. Er wohnt in einem anderen Wohnangebot der Diakonie Himmelsthür und ist aus dem benachbarten Bennigsen zum Sommerfest gekommen. Besonders freue er sich auf die Musik, erklärt Erkan Aybaz. Damit meint er den Shanty-Chor, der kurz darauf die passenden Melodien zum Motto liefert. Mit Liedern wie „Hoch im Norden” und dem „Ave Maria der Meere” sorgen die „Hallerschipper” für fröhliche bis schwermütige Seemannsklänge.

Sie sind an diesem langen Sommertag nicht die einzigen Musiker. Die Kinder der Kita Lüdersen treten mit ihren Sommerliedern für die Bewohnerinnen und Bewohner und Gäste auf - eine Premiere für die Kindertagesstätte. „Wir suchen immer mehr Kontakt in den Ort”, erklärt Gerald Bode, Fachbereichsleiter der Diakonie Himmelsthür. „Darum freuen wir uns besonders, dass die Kita heute zum ersten Mal bei uns auftritt.”

Die Kleinen werden gleich von älteren Semestern abgelöst. Die Seniorengruppe der Tagesförderung im Haus Lüdersen hat eine eigene Version von „Eine Seefahrt die ist lustig...” eingeübt. „Das haben wir wirklich sehr lange geprobt”, berichtet Kerstin Wieckhorst, Mitarbeiterin der Tagesförderung. „Unsere Sänger waren trotzdem alle sehr aufgeregt.” Erst seit April vergangenen Jahres trifft sich die Seniorengruppe regelmäßig. Seitdem gibt es im Haus Lüdersen ein eigenes Beschäftigungsangebot für Ältere. Spätere Anfangszeiten, kleinere Gruppen und mehr Ruhe zählen zu den Besonderheiten der Senioren-Tagesförderung. Dieses Angebot soll sich in den kommenden Monaten noch weiterentwickeln.

Gerald Bode nutzt das Sommerfest, um auch räumliche Veränderungen anzukündigen. „Wir werden einen kompletten Bereich für unsere Senioren umbauen”, erklärt er. In der ehemaligen Großküche und in den Hauswirtschaftsräumen soll auf 300 Quadratmetern eine Tagesförderstätte speziell für ältere Menschen entstehen. „Beim nächsten Sommerfest werden wir die Räume schon in Betrieb genommen haben”, verspricht er. Eine zweite Neuerung soll sogar schon in diesem Jahr eingeweiht werden: Im Außenbereich des Hauses ist ein Sportpark geplant - nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Lüdersen, sondern auch für Mitarbeitenden sowie Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Ort. So sollen noch mehr Menschen den Weg auf das parkähnliche Gelände der Diakonie Himmelsthür finden.

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