Bad Pyrmont. Nach nur rund 15 Monaten Bauzeit war es nun so weit: Der Neubau der Tagesförderstätte weitBlick in der Siemensstraße konnte Anfang Dezember feierlich eröffnet werden. Neben den Beschäftigten waren Gäste mit und ohne Assistenzbedarf aus Bad Pyrmont gekommen, außerdem natürlich Vertreter:innen der Gewerke, Angehörige der Beschäftigten von Nah und Fern, Kolleg:innen der Diakonie Himmelsthür aus anderen Orten sowie Vorstand Dennis Berger und Geschäftsführer Ralf Simon aus Hildesheim.
Ralf Simon erinnerte in seiner Begrüßungsrede noch einmal daran, dass der Besitzer der früheren Autowerkstatt schon 1994 dieses Gelände mit Gebäuden großzügig an die Diakonie Himmelsthür verschenkt hatte. „Wir wollen als Vertreter:innen der Eingliederungshilfe Zukunft gestalten, auch mit diesen Gebäuden hier“, erläuterte er. „Wir wollen Selbstbestimmung und Inklusion ermöglichen und halten unsere Türen offen für die benachbarten Betriebe.“
Die verantwortliche Architektin Silvia Leiffholdt bedankte sich bei den Handwerkern dafür, dass sie Räume geschaffen hätten, in denen man sich wohlfühlen könne. Diesem Dank schloss sich Bereichsleiterin Sara Maria Welter an und ergänzte: „Ohne meine Kolleg:innen hier vor Ort wäre dieses Bauvorhaben nicht möglich gewesen. So ein Projekt schafft man nur gemeinsam!“ Ihr wurde anschließend mit zahlreichen, liebevoll ausgesuchten Geschenken gratuliert. Auch ein getöpferter Engel war dabei, der die Menschen in der Tagesförderstätte wohl zukünftig begleiten wird.
Nach dem offiziellen Part verteilten sich die Gäste in den ansprechend gestalteten Räumlichkeiten, begutachteten die Ausgestaltung und kamen bei einem Getränk und ein paar Snacks über die neuen Möglichkeiten in der Siemensstraße miteinander ins Gespräch. Nach einem Testbetrieb über mehrere Wochen läuft seit 1. Dezember der Regelbetrieb für die Beschäftigten.






