Sassenburg-Triangel. Bei bestem Spätsommerwetter lockte am ersten Freitag im September wieder das große Lichterfest der Diakonie Himmelsthür nach Triangel. Und sie kamen alle: Menschen mit und ohne Assistenzbedarf, Vereine und Politik - überhaupt die ganze Dorfgemeinschaft sowie zahlreiche Besucher:innen aus den umliegenden Orten.
Als es nachmittags um 16 Uhr mit Kaffee und Kuchen losgeht, sind erst einmal nur hier und da auf den Köpfen, an den Armen oder Fingern der Anwesenden kleine, blinkende Lichter zu sehen. Noch ist es ja auch hell. Und das kommt den Vereinen zugute, die sich angekündigt haben, um die Gäste mit ihren Darbietungen zu erfreuen: ein Kampfsport-Team, Dudelsackspieler und eine Trachtentanzgruppe können bestaunt werden. Doch man kann auch selbst aktiv werden und etwa die wohltuende Wirkung einer Klangschalentherapie an sich ausprobieren.
Inzwischen werden Kartoffeln mit Quark, die obligatorischen Bratwürste und andere Leckereien angeboten, dazu gibt es unter anderem alkoholfreie Cocktails. Die Zeit vergeht wie im Fluge, und während es dunkler wird, gehen überall auf dem Gelände immer mehr Lichter an: Bäume werden plötzlich bunt, Regenschirme leuchten und das Haupthaus sowie ein Trecker strahlen freundlich.
Gegen 20.30 Uhr wird dann der Höhepunkt des Festes eingeleitet durch eine beeindruckende Show der örtlichen Feuerwehr. Mit Wasser und Licht „malt“ sie am Teich des Geländes riesige Fische und Sterne in die Luft. Und als wäre das nicht genug, können die Anwesenden um 21 Uhr das abwechslungsreiche und farbenfrohe Feuerwerk am Wasser bestaunen. Einige Gäste sind extra deswegen nach Triangel gekommen.
Anschließend ist Zeit, noch einmal durch den stimmungsvoll erleuchteten Park zu schlendern oder ein letztes Getränk zu sich zu nehmen. Dann machen sich die meisten Gäste nach einem erfüllten Tag auf den Heimweg.








