Hildesheim. Ende März trafen sich gut 20 Personen am neuen Verwaltungssitz der Diakonie Himmelsthür in der Bördestraße in Hildesheim, um über das Thema Vielfalt und Diversität zu sprechen. In lockerer Atmosphäre kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch. Sie tauschten sich über ihre Wünsche zum Thema aus, wie Arbeitsalltag und Awareness zusammenpassen und was die Diakonie Himmelsthür benötigt, um Vielfalt und Diversität im Unternehmen zu befördern und zu verstetigen.
Denn schließlich heißt es im Leitbild: „Vor Gott haben alle Menschen die gleiche Würde und werden von ihm geliebt. Niemand darf aufgrund einer Behinderung, wegen der sozialen oder ethnischen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion, des Alters oder anderer Merkmale ausgegrenzt werden. Alle Menschen sind gleichberechtigter Teil der Gemeinschaft. Wir arbeiten an der Verwirklichung mit und folgen dem diakonischen Auftrag.“
Die Diskussionsergebnisse wurden auf Kärtchen festgehalten, um im Anschluss damit weiterzuarbeiten. Für die Anwesenden waren Vielfalt und Diversität durchweg positiv besetzt. Für sie war aber auch klar: Damit sich diese Haltung im Unternehmen insgesamt durchsetzt, braucht es bei allen Kolleg:innen und Kund:innen Toleranz, Offenheit und Neugier.
Grundsätzlich hat die Diakonie Himmelsthür hier eine gute Grundlage. Denn die Arbeit mit Menschen mit Assistenzbedarf fordert in der Regel genau diese Haltung. Trotzdem gibt es zum Beispiel in Bezug auf Queerness oft noch Unsicherheiten bei Personen, die sich nicht in dieser Szene bewegen. Die Diakonie Himmelsthür möchte dafür sorgen, dass Unsicherheiten an dieser und an anderen Stellen abgebaut werden, damit sich alle Mitarbeitenden und Kund:innen im Unternehmen gesehen, sicher und wohl fühlen.
Die Auftaktveranstaltung der „bunten Pforte“ wurde vom Verein Queerbeet aus Hildesheim begleitet und mit vorbereitet. Die ehrenamtlichen Begleiter:innen hatten extra für diesen Abend und passend zum Motto eine bunte Pforte gebaut – ganz herzlichen Dank für alles!


