Kund:innen im Gespräch mit Kommunalpolitiker:innenDiakonie Himmelsthür lädt zu Diskussionsrunde ein und plant politische Bildung.

Eine Podiumsdiskussion in einem modernen Raum. Sechs Personen sitzen an einem Tisch, darunter Männer und Frauen, die über verschiedene Themen sprechen. Im Hintergrund steht ein großes Kreuz und ein Werbeplakat. Getränke und Teller liegen auf dem Tisch.
Einige Teilnehmende, unter anderem Vorstand Florian Moitje und zwei Mitglieder der Mitarbeitendenvertretung
Eine Gruppe von etwa 20 Personen sitzt in einem hellen Raum. Sie sind um Tische herum angeordnet und diskutieren. Einige Mitglieder tragen rote Hemden, andere haben verschiedene Kleidung an. Der Raum hat große Fenster, die viel Licht hereinlassen.
Die gesamte Diskussionsrunde
Eine Gruppe von vier Personen sitzt an einem Tisch in einem hellen Raum. Zwei Männer und zwei Frauen betrachten aufmerksam die Diskussion. Auf dem Tisch stehen Gläser Wasser und ein kleiner Topf mit einer Pflanze.
Die teilnehmenden Politiker:innen Michael Kriegel, Matthias Brinkmann, Melissa Wucherpfennig und Daniel Kindler (v.l.n.r.)
Zwei Personen sitzen an einem Tisch in einem hellen Raum. Eine Frau mit langen, blonden Haaren trägt ein blaues Oberteil und redet, während ein Mann in einem grauen Anzug interessiert zuhört. Auf dem Tisch stehen Tassen und ein Glas. Pflanzen sind im Hintergrund sichtbar.
Die teilnehmenden Politiker:innen Iris Sikiera und Dirk Bettels
Eine Gruppe von zwei Personen sitzt an einem Tisch. Eine Person, die spricht, gestikuliert mit den Händen und trägt ein ärmelloses Oberteil. Die andere Person hört aufmerksam zu. Auf dem Tisch steht ein kleiner Topfpflanze und ein Glas Wasser.
Alexander S. erläutert sein Anliegen.
Eine ältere Frau mit kurzen, grauen Haaren sitzt an einem Tisch. Sie trägt ein gestreiftes Oberteil und hat einen neutralen Gesichtsausdruck. Im Hintergrund sind verschwommen Pflanzen und ein Banner sichtbar.
Monika N. wünscht sich Verbesserungen bei der Sicherheit.
Ein Mann steht vor einer Gruppe von Menschen und spricht. Er hält einen Hut in der Hand und gestikuliert mit der anderen Hand. Im Hintergrund sind einige Personen sichtbar, die ihm zuhören, sowie Wandnotizen.
Vorstand Dennis Berger verteilt am Ende Überraschungsfragen an die Politiker:innen.

Hildesheim. Mitte Juli hatte die Diakonie Himmelsthür viele Parteien bzw. Gruppen in Stadt und Landkreis Hildesheim zu einem Austausch in ihre Firmenzentrale eingeladen. Trotz Urlaubszeit konnten Vertreter:innen von sechs Parteien bzw. Gruppen begrüßt werden: Matthias Brinkmann als Landratskandidat von Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Kreistagsabgeordneter Dirk Bettels, Stadtrats-Kandidat für Die Linke Daniel Kindler, Melissa Wucherpfennig als Kreistagsabgeordnete von Die Unabhängigen, Michael Kriegel als Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat und die SPD-Kreistagsabgeordnete Iris Sikiera.

Neben den beiden Vorständen der Diakonie Himmelsthür, Florian Moitje und Dennis Berger, sowie der Mitarbeitendenvertretung nahmen acht interessierte Menschen mit Beeinträchtigung an der Diskussion teil. Hauptziel der Veranstaltung war es, dass sie ihre Fragen an die Politiker:innen stellen konnten. Ein Themenschwerpunkt waren die in den letzten Wochen viel diskutierten Kürzungen im sozialen Bereich: „Wie soll man die Lebensmittel noch bezahlen, wenn hier gekürzt wird? Reicht das Geld dann noch für meine Wohnung? Wie soll die Betreuung aussehen, wenn hier Mittel fehlen?“ Auch wenn die Kommunalpolitik auf diese Entscheidungen nicht direkt Einfluss nehmen kann, konnten die Politiker:innen trotzdem im Sinne ihrer jeweiligen Partei Antworten geben.

Weitere Schwerpunkte lagen auf der Teilhabe am Ortsgeschehen, sei es in Stadt oder Dorf, sowie an der Sicherheit im Alltag für Menschen mit Beeinträchtigung und dabei besonders für Frauen. Betroffene berichteten, wie sie bedrängt, belästigt oder beleidigt wurden. Hier sei also gesellschaftlich noch viel zu tun. Sie mahnten außerdem an, mehr für die Barrierefreiheit zu tun, etwa durch flächendeckende Akustiksignale an Ampeln oder mehr verständliche Informationen sowie kulturelle Angebote, die Menschen mit Einschränkungen in ihrer Konzeption berücksichtigen. Hier konnten die Politiker:innen konkreter werden und sagten zum Beispiel zu, sich um mehr Akustiksignale an den Ampeln zu kümmern.

Vieles konnte in den geplanten 90 Minuten nur angerissen werden, und so äußerten die anwesenden Politiker:innen den Wunsch, den Dialog zu verstetigen und fortzusetzen. 

Am Rande der Veranstaltung gaben alle Politiker:innen für ihre Partei ein kurzes Video-Statement in möglichst einfacher Sprache ab. Daraus ist ein Kurz-Video entstanden, das zusammen mit etwas ausführlicheren schriftlichen Aussagen der Parteien, übersetzt in Leichte Sprache, in der Diakonie Himmelsthür verteilt wird. Damit können sich die rund 1.700 Kund:innen der Diakonie Himmelsthür mit Assistenzbedarf in ganz Niedersachsen ein Bild davon machen, was die einzelnen Parteien für sie in der nächsten Legislaturperiode umsetzen möchten.

Und damit können dann auch diese Bürger:innen hoffentlich gut informiert am 13. September ihre Stimme abgeben.