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Mit roten Hüten und kühlen Cocktails endlich wieder richtig feiern

Eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Kopfbedeckungen werden von einer Pastorin im schwarzen Talar befragt.
Gut behütet zu sein, dafür gibt es viele Möglichkeiten. Hier befragt Pastorin Hanna Jacobs die Vorstandsvorsitzende Ines Trzaska zu ihrem Fahrradhelm.
Ein Mann hat ein Mädchen auf dem Arm. Er hat eine geschminkte blaue Panda-Maske im Gesicht, sie eine rosa-farbene.
Andreas Schmidt und Töchterchen Samyra haben sich Panda-Masken schminken lassen.
In einem langen, schlanken Boot sitzt eine Frau und hält ein Ruder. Daneben steht ein Mann, der ebenfalls ein Ruder hält und ihr etwas erklärt. Auf der anderen Seite des Bootes steht eine weitere Frau.
Kathrin Brähmer hat Lust, im Drachenboot-Team mitzumachen. Andreas Kirste zeigt ihr schon mal, wie sie das Paddel halten muss, während Mutter Heyke Brähmer zuschaut.
Viele Menschen sitzen auf Bänken an Tischen auf einer grünen Wiese.
Die Besucherinnen und Besucher lassen es sich beim Sommerfest gut gehen.
Eine Person in schwarzer Robe spricht mit einem Mann in einem grauen Anzug, der einen Helm in der Hand hält. Im Hintergrund sind Blumen und ein Tisch mit Dokumenten zu sehen. Die Szene vermittelt eine Zeremonie oder redebezogene Veranstaltung.
Diakonin Anne Wirth interviewt im Gottesdienst Geschäftsführer Karsten Baufeld zu seinem Motorradhelm.
Eine Frau mit bunten Haaren und einem roten Overall malt einem Mann mit kurzem Haar Gesichtsbemalung auf die Stirn. Der Mann schaut entspannt, während die Frau konzentriert arbeitet. Im Hintergrund sieht man grüne Bäume und Sträucher.
Claudia Schlegel schminkt Andreas Schmidt.
Eine Gruppe von Personen sitzt auf Bänken im Freien. Eine Frau mit einer blauen Bluse unterhält sich mit einer anderen Frau, die ein Eis in der Hand hält. In der Nähe sitzt ein älterer Mann mit einem Kind im Rollstuhl. Veranstaltungen und Menschen sind im Hintergrund sichtbar.
Sorsums Ortsbürgermeisterin Erika Hanenkamp (vorne links) im Gespräch.
Eine Gruppe von Menschen, darunter Kinder und Erwachsene, versammelt sich im Freien. Ein Mann in einem schwarzen Anzug mit rohem Hemd steht vorne und hält einen langen Stock. Die Stimmung ist entspannt und die Zuschauer scheinen aufmerksam zuzuhören.
Zauberer Frank Wessels begeisterte mit seiner Show große und kleine Gäste.
Eine Gruppe von Personen in schwarzer Kleidung, darunter auch Pfarrer, steht auf einer Bühne und führt eine tänzerische Darbietung auf. Einige Menschen im Publikum tanzen mit. Farbenfrohe Dekorationen und ein Schild mit der Aufschrift „Himmels Tür“ sind im Hintergrund sichtbar.
"Gottes Liebe ist sooo weit" singen und tanzen die Gottesdienst-Teilnehmenden.
Eine Frau in einem schwarzen Talar hält ein Mikrofon und spricht. Im Hintergrund steht eine weitere Frau im Talar. Neben ihnen steht ein Mann in einem weißen Hemd mit einem Mikrofon. Im Hintergrund sind ein paar Hüte und ein festlich dekorierter Bereich zu sehen.
Für die Leiterin des Kirchlichen Dienstes, Hanna Jacobs (links), und Vorstand Florian Moitje war es das erste Sommerfest bei der Diakonie Himmelsthür.
Zwei große, auffällige Figuren auf Stelzen stehen auf einem Pflasterweg. Die linke Figur ist golden mit tierischen Elementen, die rechte ist rot und hat spitzenartige Verzierungen. Im Hintergrund sind Menschen zu sehen, die die Darbietung beobachten.
Die Stelzenläufer von "Hochkant" waren auch dieses Jahr ein Hingucker beim Sommerfest.
Ein Foodtruck steht im Park, umgeben von Menschen, die Schlange stehen, um zu bestellen. Eine Verkäuferin bedient die Gäste. Die Atmosphäre wirkt lebhaft und gesellig, während die Besucher Speisen und Getränke genießen. Einige stehen beim Truck, andere unterhalten sich in der Nähe.
Beim Verkaufsstand für Kaffee und Kuchen herrschte reger Andrang.
Eine Frau in blau kariertem Hemd und grüner Hose trägt einen Schutzhelm und steht auf einer Bühne. Eine andere Frau in einem schwarzen Gewand mit Weiß verwendet ein Mikrofon und spricht mit ihr. Im Hintergrund sind Bäume und Musikgeräte zu sehen.
Karin Schneider (links), Leiterin des Garten- und Landschaftbaus des proTeams Himmelsthür, erzählt Pastorin Hanna Jacobs etwas zu ihren Kopfbedeckungen.
Eine Frau spielt auf einem Cello, während sie auf einem Stuhl sitzt. Sie trägt ein buntes Oberteil und eine Brille. Im Hintergrund sind Blumen in einer Vase und ein Tisch sichtbar. Die Atmosphäre ist musikalisch und entspannt.
Kirchenmusikerin Gemma Llebot-Molina sorgte beim Eröffnungsgottesdienst für die passende musikalische Untermalung - unter anderem auch am Cello.
Zwei Barkeeper stehen in einer verglasten Umgebung und schütteln Cocktailshaker. Beide tragen bunten, bedruckten Hemden. Um sie herum stehen mehrere Gläser und Dekorationen, während im Hintergrund Menschen und festliche Farben sichtbar sind.
Leonidas Skodras und Friedhelm Schulz-Fleißner versorgten die Sommerfest-Gäste mit leckeren Cocktails.
Ein Mann im braunen Sakko und rohem Oberteil steht lächelnd auf einem Gehweg. Er gestikuliert mit den Händen und hat einen kleinen Vogel auf der Schulter. Hinter ihm befindet sich ein Fahrrad mit einem hölzernen Anhänger, auf dem ein Bild eines Waldes zu sehen ist.
Reiner Müller erzählt Geschichten.
Eine bunte Seifenblasenmaschine in Form eines runden Geräts erzeugt zahlreiche Seifenblasen. Die Maschine steht auf einem holzbedeckten Tisch, umgeben von einer Wiese. Im Hintergrund sind unscharfe Silhouetten von Menschen zu sehen, die sich unterhalten.
Eine kleine Seifenblasen-Maschine sorgte für viel Freude bei allen Gästen.
Eine Gruppe von Menschen versammelt sich im Freien um eine Bühne. Einige Personen sitzen in Rollstühlen, während andere auf Bänken sitzen. Die Bühne ist dekoriert und es gibt Musik- und Lichtausstattung. Im Hintergrund ist eine grüne Umgebung mit Bäumen zu sehen.
Kurz vor dem Eröffnungsgottesdienst sind bereits viele Plätze auf der Wiese vor dem Carport belegt.
Eine lebhafte Veranstaltung im Freien, bei der viele Menschen an langen Tischen sitzen und miteinander sprechen. Auf den Tischen stehen Getränke und Blumen. Im Hintergrund sind weitere Gäste und Stände zu sehen, die eine fröhliche Atmosphäre schaffen.
Bei leckerem Essen und erfrischenden Getränken entstanden viele Gespräche.

Endlich wieder so richtig feiern, endlich alle wieder treffen: Das Sommerfest der Diakonie Himmelsthür wurde in diesem Jahr mit besonders viel Vorfreude erwartet. Nach zwei Jahren Pause tummelten sich auf dem Campus in Sorsum endlich wieder kleine und große Besucherinnen und Besucher. Vorsichtshalber – würde Corona womöglich doch wieder den Spaß verderben? - hatte Organisatorin Isabelle Hübner erst sechs Wochen vor dem Fest mit der Vorbereitung begonnen. Trotzdem habe alles geklappt, weil Beschicker und Künstler sofort wieder gern dabei waren, erzählte Hübner.

Weil alle richtig feiern wollten, liege der Fokus auf Begegnung und Party, gutem Essen, beschwingter Musik und Mitmachangeboten, betonte die stellvertretende Regionalgeschäftsführerin Marianne Heller. Deshalb dauerte das Sommerfest auch länger als gewohnt; abends spielte die Band Crossfader bis 21 Uhr Musik zum Tanzen und Mitsingen.

Das Sommerfest startete mit einem Open-Air-Gottesdienst, den das ganze Team des Kirchlichen Dienstes gemeinsam gestaltete. Für Teamleiterin Pastorin Hanna Jacobs war es ebenso das erste Sommerfest wie für Vorstand Florian Moitje. "Wir sind alle gut behütet" lautete das Motto. Das bezog sich natürlich auf das Behütetsein von Gott – aber nicht nur. Auch Motorrad- oder Fahrradhelm, Kopfbedeckungen für den Arbeits- und den Sonnenschutz spielten im Gottesdienst eine Rolle. 

Gerade auf rote Mützen und Hüte kam es bei der Wette des Vorstands an: Der behauptete, es würden keine 100 Menschen mit roten Kopfbedeckungen vor der Bühne zusammenkommen. Das Ziel wurde aber locker erreicht, und so mussten Ines Trzaska und Florian Moitje vom Vorstand eine Stunde lang selbst Cocktails mixen und kostenlos ausgeben. Friedhelm Schulz-Fleißner und sein Mitarbeiter Leonidas Skodras vom Mobilen Cocktailservice halfen dabei.

Kaffee und Kuchen, Eis oder Bratwurst, viele Wagen und Stände lockten mit Leckereien. Für Unterhaltung sorgte unter anderem Erzähler Reiner Müller, der mit seinem Geschichtenwagen und einer Strickmaus auf der Schulter gekommen war. Zauberer Frank Wessels faszinierte mit seinen Tricks Kinder ebenso wie  Erwachsene und brachte sein begeistertes Publikum zum Lachen. Außerdem gab es Dosenwerfen, Mal- und Bastelangebote und einen Schminkstand. Das Drachenboot-Team "Die Glücksritter" stellte sein neuestes Boot vor und warb um neue Mitglieder.

Regionalgeschäftsführer Carsten Wirges schätzt, dass über den Tag ständig um 400 Menschen auf dem Festgelände unterwegs waren: Neben den Kundinnen und Kunden der Diakonie Himmelsthür mit ihren Familien auch die Mitarbeitenden oder Geschäftspartner sowie Einwohner und Einwohnerinnen aus Sorsum. "Wir freuen uns auch, dass viele Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Politik gekommen sind", sagte Wirges, "das ist ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit."