Hildesheim. Vor Kurzem wurde eine bisher ungenutzte Rasenfläche allmählich zu einer kleinen Obstwiese. Äpfel, Birnen und Pflaumen werden dort zukünftig hoffentlich wachsen und die Beschäftigten der Tagesförderstätten vor Ort mit ihrem Geschmack erfreuen.
„Die Idee ist schon ein paar Jahre alt,“ gesteht Richard Wood, Leiter einer der Tagesförderstätten im Langen Garten, direkt gegenüber der jetzt bepflanzten Wiese. „Seit Anfang 2024 haben wir die Fläche schon gepachtet,“ verrät er. „Doch dann musste erst noch der Zaun erneuert werden. Und eine passende finanzielle Unterstützung brauchten wir für die Umsetzung außerdem.“
Ende Juni wurde es endlich konkret: Die Mitarbeitenden vom Garten- und Landschaftsbau der proTeam Himmelsthür gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Diakonie Himmelsthür, leisteten ganze Arbeit: Sie kümmerten sich um die Vorbereitung der Wiese, besorgten die Bäume und das zum Pflanzen nötige Material und brachten die Bäume in die Erde. Das harte, zum Teil mit Steinen durchzogene, Erdreich verlangte den Mitarbeitenden mit und ohne Assistenzbedarf einiges ab. Aber am Ende standen alle sechs Bäume kerzengerade in der Wiese.
Die Beschäftigten der Tagesförderstätten schauten zwischendurch neugierig vorbei, um den Fortgang zu beobachten. Ihre Aufgabe wird es nun sein, die Bäume regelmäßig und ausreichend zu gießen, damit sie trotz der warmen Jahreszeit gut anwachsen und sich entfalten können. Natürlich hoffen alle auf möglichst reiche Ernte. Apfelkuchen, Birnen-Eis und Pflaumenmus sind nur einige der geäußerten Wünsche.
Zur Realisierung der Obstwiese steuerte der Hildesheimer Energieversorger EVI 500,- Euro bei, und aus dem Verwaltungsbereich der Diakonie Himmelsthür ist noch einmal eine ähnliche Summe eingeplant. Die weiteren Kosten für den Unterhalt und die Pflege von Bäumen und Wiese tragen die Tagesförderstätten. – Gutes Gedeihen!








