Portraits von Menschen aus der Wildeshauser Diakonie HimmelsthürHildesheimer Stammelbach-Speicher zeigt Fotos von Beate Wätzel

Ein lächelnder Mann steht mit verschränkten Händen auf dem Rücken. Er trägt ein kariertes, rotes Hemd und eine blaue Jeans. Der Hintergrund ist hell und neutral, was den Fokus auf sein fröhliches Gesicht lenkt.
Ein älterer Mann sitzt auf einem Stuhl, trägt ein grünes Poloshirt und Baumwollshorts. Er hält sich mit einer Hand das Gesicht und wirkt amüsiert oder verlegen. Der Hintergrund ist hell und unauffällig, was den Fokus auf den Mann lenkt.
Eine Person sitzt auf einem Toilettenstuhl in einem hellen Raum. Sie trägt ein rosafarbenes T-Shirt und beige Hosen sowie orangefarbene Badeschlappen. Die Umgebung ist hellbeleuchtet mit einem Fenster im Hintergrund, das Tageslicht hereinlässt.
Ein junger Mann sitzt auf einem Stuhl, gekleidet in ein graues T-Shirt mit dem Aufdruck "JACK & JONES". Er hat kurze, graue Haare und schaut nachdenklich in die Richtung des Betrachters. Seine Beine sind überkreuzt und er hat eine ruhige Ausstrahlung.
Ein junger Mann steht inmitten eines hellen Hintergrunds. Er trägt ein schwarzes T-Shirt mit einem Totenkopf-Motiv, karierte Shorts und einen bunt gemusterten Schal um den Hals. Sein rechter Arm ist unvollständig, und er lächelt freundlich.
Eine Person steht in einem Ausstellungsraum neben einem großen Bild, das mehrere Menschen zeigt, die in verschiedenen Posen sitzen. Die Szene vermittelt eine Atmosphäre von Gemeinschaft und Lebensfreude. Die abgebildeten Personen scheinen entspannt und fröhlich zu sein.
Fotografin Beate Wätzel freut sich über das Interesse an ihrer Arbeit
Eine größere Gruppe von Menschen sitzt in einem Raum und blickt nach vorne. An der Wand hängen Bilder, während eine Person in der Mitte des Raumes spricht. Die Atmosphäre ist aufmerksam und konzentriert, mit einem klaren Fokus auf die Präsentation.
Die Gäste bei der Ausstellungseröffnung im Stammelbach Speicher Hildesheim.

Hildesheim. Die Ausstellung „never be sure“ wurde Anfang August im Stammelbach-Speicher eröffnet. Rund 150 Gäste waren gekommen, um die ausgestellten Werke bei der Vernissage in Augenschein zu nehmen. Ludwig Rauch stellte die sechs Künstler:innen seiner Meisterklasse und ihre Werke persönlich vor. Zu ihnen gehört auch Fotografin Beate Wätzel. Ein Jahr lang hat sie besondere Menschen besucht und portraitiert, die in der Diakonie Himmelsthür leben.

Beate Wätzel hat sich viel Zeit genommen, Kontakt zu den portraitierten Personen aufzunehmen und ihre Individualität zu zeigen. Dabei herausgekommen sind einfühlsame und respektvolle Portraits, die die Menschen unverstellt und authentisch zeigen. Sie sagt: „Ich gebe jedem einzelnen Bewohner den Raum, auf seine eigene Art und Weise mit mir in Kontakt zu treten. Ich höre zu, ich schaue hin. Ein Blick, eine Geste, eine Haltung. Alles das spricht, wenn wir nur zuhören wollen. Die Kommunikation findet nicht über den Verstand statt, es geht um Präsenz und Achtsamkeit. Immer wieder.“

Auch die anderen Werke der Meisterklasse sind eindrucksvoll und spannend, regen zum Nachdenken an. Jede:r der Künstler:innen öffnen den Betrachtenden ein Fenster zur Welt.

Die Ausstellung kann noch bis zum 31. August 2025 im Stammelbach-Speicher besucht werden, jeweils samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

Voraussichtlich im Mai 2026 wird es in Wildeshausen eine Einzelausstellung von Beate Wätzel und weiteren Portraits von Kund:innen der Diakonie Himmelsthür geben - es bleibt spannend!