Hildesheim. Die Ausstellung „never be sure“ wurde Anfang August im Stammelbach-Speicher eröffnet. Rund 150 Gäste waren gekommen, um die ausgestellten Werke bei der Vernissage in Augenschein zu nehmen. Ludwig Rauch stellte die sechs Künstler:innen seiner Meisterklasse und ihre Werke persönlich vor. Zu ihnen gehört auch Fotografin Beate Wätzel. Ein Jahr lang hat sie besondere Menschen besucht und portraitiert, die in der Diakonie Himmelsthür leben.
Beate Wätzel hat sich viel Zeit genommen, Kontakt zu den portraitierten Personen aufzunehmen und ihre Individualität zu zeigen. Dabei herausgekommen sind einfühlsame und respektvolle Portraits, die die Menschen unverstellt und authentisch zeigen. Sie sagt: „Ich gebe jedem einzelnen Bewohner den Raum, auf seine eigene Art und Weise mit mir in Kontakt zu treten. Ich höre zu, ich schaue hin. Ein Blick, eine Geste, eine Haltung. Alles das spricht, wenn wir nur zuhören wollen. Die Kommunikation findet nicht über den Verstand statt, es geht um Präsenz und Achtsamkeit. Immer wieder.“
Auch die anderen Werke der Meisterklasse sind eindrucksvoll und spannend, regen zum Nachdenken an. Jede:r der Künstler:innen öffnen den Betrachtenden ein Fenster zur Welt.
Die Ausstellung kann noch bis zum 31. August 2025 im Stammelbach-Speicher besucht werden, jeweils samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.
Voraussichtlich im Mai 2026 wird es in Wildeshausen eine Einzelausstellung von Beate Wätzel und weiteren Portraits von Kund:innen der Diakonie Himmelsthür geben - es bleibt spannend!






