TF Nienburg

Waffel-Wonne, Mitmach-Musik und Seifenblasen-Segen

Der Name der neuen Tagesförderstätte ist auf einem gestalteten Schild zu lesen.
Das neue Schild für die Tagesförderstätte wurde so spät geliefert, dass es für die Eröffnung noch auf dem Boden platziert war.
Zwei Leitungskräfte sprechen zu den Gästen.
Fachbereichsleitung Andrea Warda und Bereichsleitung Tagesförderstätte Lena Thiermann erläutern das neue Angebot (v.l.n.r.).
Vorstand und Geschäftsführung begrüßen die Gäste.
Vorstandsmitglied Florian Moitje aus Hannover und Regionalgeschäftsführerin Julia Kreft aus Hildesheim begrüßen die Gäste.
Ein Mann spielt Gitarre und singt dazu.
Musiker Manuel Rosenow lud Beschäftigte und Gäste zum Mitsingen ein.
Eine Pastorin spricht einen Segen, die Menschen formen dazu Seifenblasen mit ihrem Atem.
Pastorin Hanna Jacobs (rechts) spendet Segen, die Gäste unterstützen die Worte mit Seifenblasen.

Nienburg. „Ich bin dem Vermieter dieser Räumlichkeiten sehr dankbar, dass er sich unter den weiteren Interessent:innen für uns entschieden hat“, freut sich Andrea Warda, Fachbereichsleitung der Diakonie Himmelsthür in Nienburg, bei der offiziellen Eröffnung der neuen Tagesförderstätte Kiek an – echt inklusiv. „So sind wir mitten im Zentrum der Stadt und haben damit beste Voraussetzungen, Inklusion Wirklichkeit werden zu lassen.“

Seit einigen Monaten ist die neue Tagesförderstätte in der Langen Straße 21-23 schon in Betrieb. Der Schwerpunkt liegt im Sinne der Inklusion auf Kooperationspartnerschaften, zum Beispiel mit dem Sozialkaufhaus FUNDUS, der Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen oder dem Projekt „Alwin“ der Stadt Nienburg. Jede:r Beschäftigte soll so nach den eigenen Möglichkeiten gefördert werden und einen individuell zugeschnittenen Arbeitsplatz erhalten.

Am Eröffnungstag konnten die Beschäftigten zusammen mit den Besucher:innen frische Waffeln, Kaffeespezialitäten vom Kaffeefahrrad oder ein Eis nach original italienischem Rezept genießen. Außerdem begleitete der Gitarrist und Sänger Manuel Rosenow die Veranstaltung und lud die Anwesenden zum Mitmachen ein. Im Anschluss führte Robert Mairitsch von der Musikschule Nienburg das musikalische Programm fort. Natürlich konnten alle Gäste während der Eröffnung erste kunstvolle Produkte aus der Tagesförderstätte zu einem Sonder-Eröffnungs-Preis erwerben.

Etwas ganz Besonderes hatte sich Hanna Jacobs, Leiterin des Kirchlichen Dienstes der Diakonie Himmelsthür, einfallen lassen. So bunt wie das Leben und die Menschen sollte auch der Segen sein, den sie mitgebracht hatte. Oft wenig greifbar, aber trotzdem spürbar, würden Seifenblasen die Unterstützung und Liebe Gottes zu den Menschen symbolisieren. Zu Segensworten, die nach und nach alle Farben des Regenbogens benannten, formten Beschäftigte, Mitarbeitende und Gäste mit ihrem Atem Seifenblasen und erfüllten die Luft so vorübergehend mit einem deutlich sichtbaren Zeichen für Gottes Segen. Einen besseren Start hätte man sich kaum wünschen können!

PS: Die Produkte der Tagesförderstätte kann man werktags vor Ort anschauen und erwerben. - Wer Interesse an einem Beschäftigungsplatz in dieser neuen Tagesförderstätte hat, kann sich an Pia Nollau wenden: 0152 38 02 47 84. Es sind noch Plätze frei!