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Hamsterfreie Zone am Bischofskamp

Die Diakonie Himmelsthür baut am Bischofskamp ein neues barrierefreies Wohnhaus für Menschen mit Behinderung samt Tagesförderstätte.
Die Diakonie Himmelsthür baut am Bischofskamp ein neues barrierefreies Wohnhaus für Menschen mit Behinderung samt Tagesförderstätte.

Hamsterfreie Zone am Bischofskamp

Gute Laune beim Spatenstich zum Neubau der Diakonie Himmelsthür

„Die Diakonie Himmelsthür kommt nicht gerade in der Nordstadt an, wir sind längst angekommen.“, verkündet Pastor Ulrich Stoebe und rammt seinen Spaten in die Erde. So zumindest der Plan des Direktors der Diakonie Himmelsthür. Der feste, wurzelige Boden spielt nämlich nicht ganz mit. Kein Grund, sich die gute Stimmung trüben zu lassen, findet Dietlinde Richter, stellvertretende Geschäftsführerin der Region Hildesheim: „So stehen immerhin die Chancen gut, dass hier keine Hamster leben“. Die stehen nämlich unter Naturschutz und das würde den Bauprozess, für den man an diesem Dienstag zum Spatenstich zusammengekommen ist, enorm verzögern.

Bisher lief alles absolut reibungslos. Das liegt vor allem daran, dass die Architekten der Immobilien- und Servicegesellschaft Himmelsthür und die Projektmitarbeitenden der Diakonie Himmelsthür inzwischen eine gemeinsame Routine für Neubauprojekte entwickelt haben. Knapp zehn Vorhaben hat man in den vergangenen Jahren schon erfolgreich zusammen umgesetzt.

Besonders in der Hildesheimer Nordstadt passiert viel, jetzt kommen noch das barrierefreie Wohnhaus für 24 Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf und eine Tagesförderstätte für 30 Menschen hinzu. Tatsächlicher Baubeginn soll Anfang April sein und dann „stehen hier schon am Ende des Jahres die neuen Häuser“, prophezeit Dietlinde Richter. In zwölf Monaten sollen sie bezugsfertig sein. Ohne enormes  Engagement der Projektteams unter der Leitung von Astrid Bauseneik und Beate Gronau sei das nicht möglich, so Richter. Finanzielle Unterstützung hat das Projekt durch Zuschüsse der Diakonie in Niedersachsen und der Aktion Mensch.

Auch Ortsbürgermeister Ekkehard Domning ist erschienen, ausgerüstet mit Helm und Spaten. Er freut sich über noch mehr Diversität in seinem bunten Stadtteil. Zwar sei zum Thema Barrierefreiheit noch viel in der Nordstadt zu tun, aber der Stadtteil sei eine bessere Wohngegend als der Ruf glauben macht, findet Domning. Vielmehr sei die Nordstadt ein Ort, an dem man „weit in die Zukunft planen kann. Hier kann man sich noch einbringen und was machen!“

Dieses Projekt ist dafür ein Paradebeispiel. Für die Diakonie Himmelsthür geht es dabei auch darum, weitere Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf in der Stadt anzubieten. Mit Erfolg: Fast 200 Menschen sind inzwischen von Sorsum in die Stadt umgezogen, viele in die Nordstadt. Ihr neues Zuhause ist ein lebendiger Stadtteil, in dem viele Akteure ihren Beitrag zu einem guten Miteinander leisten.

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Impressum
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Diakonie Himmelsthür e.V.

Stadtweg 100
31139 Hildesheim
Tel.: 05121 604-0

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IBAN DE93 2512 0510 0004 4111 00
BIC BFSWDE33HAN

Link zum Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

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